Freitag, 18. März 2016

Focus Online: Schon 30 Minuten helfen Wirkt besser als Alkohol-Verzicht: So senken Sie täglich Ihr Krebsrisiko

Die Gefahren lauern im Alltag: Aluminium im Deodorant, verarbeitetes Fleisch und der Konsum von Alkohol stehen im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen. FOCUS Online verrät, wie Sie ihr Krebsrisiko um 20 bis 40 Prozent senken können – und das mit einer ganz alltäglichen Aktivität.

„Sport ist die beste Medizin“ – so heißt es. Und das scheint zu stimmen: Mehrere Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Sport das Risiko für unterschiedliche Krebsarten deutlich senken kann. Dazu gehören Brust- und Darmkrebs, Lungen-, Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakrebs. Rund 15 Prozent aller Krebserkrankungen lassen sich auf mangelnde Bewegung zurückführen – damit schützt Sport noch besser vor Krebs als der Verzicht auf Alkohol.
Je nach Krebsart reduziert Sport das relative Risiko um 20 bis 40 Prozent. Experten empfehlen täglich mindestens 30 Minuten körperlich aktiv zu sein – und sich auf 60 Minuten moderates oder 30 Minuten anstrengendes Training zu steigern. Auch Radfahren zur Arbeit oder Treppensteigen zählen dazu.
Doch Sport hilft nicht nur zur Krebsvorbeugung: Auch Krebspatienten profitieren von positiven Effekten. Körperliches Training kann therapie- und krankheitsbedingte Beschwerden lindern – und verbessert so die Lebensqualität der Patienten.
Außerdem zeigten Studien, dass ein zwölfwöchiges Krafttraining die krebsbedingte, chronische Erschöpfung  von Brustkrebspatientinnen stark verringerte. Weitere Studien deuten darauf hin, dass ein körperlich aktiver Lebensstil die Überlebenszeit von Krebspatienten positiv beeinflusst. Zusätzlich soll Sport das Risiko eines Rückfalls senken.
Der positive Effekt von Bewegung zeigt sich nicht allein in der körperlichen Gesundheit – auch in kognitiven und sozialen Bereichen des Lebens profitieren Krebspatienten. Für gesunde Menschen gilt das übrigens auch.


Fazit: Körperliche Aktivität ist der Gesundheit zuträglich.