Mittwoch, 13. April 2016

rheinneckarblog.de: Schüler feiern Ende der schriftlichen Abiturprüfungen: „Der Alkohol floss in Strömen“

Zahlreiche Abiturienten und Abiturientinnen feierten gestern das Ende ihrer schriftlichen Prüfungen auf der Neckarwiese und am Stephanienufer. Wie immer floss der Alkohol in Strömen – Auseinandersetzungen oder Provokationen, wie zum Teil in den vergangenen Jahren, blieben allerdings aus.
Information des Polizeipräsidiums Mannheim:
„Zwar ausgelassener und mit viel Alkohol, aber für die Einsatzkräfte von Polizei, DRK und DLRG entspannter als in den Jahren zuvor verliefen die Feiern der Abiturienten am Dienstagnachmittag auf der Neckarwiese in Heidelberg und am Stephanienufer in Mannheim.
Auseinandersetzungen oder Provokationen, wie zum Teil in den vergangenen Jahren, bleiben aus.
In Heidelberg pilgerten in der Spitze rund 1.000 Schülerinnen und Schüler -mehr als in den vergangenen Jahren- (im Durchlauf ca. 1.200 – 1.500), nicht nur von Heidelberger Schulen, sondern auch aus dem Rhein-Neckar-Kreis, von Eberbach bis Wiesloch, auf die Neckarwiese, um das Ende ihrer schriftlichen Prüfungen zu feiern.
Insgesamt hatten acht Schülerinnen und Schüler im Laufe des Nachmittags derart viel gebechert, dass sie in den Erste-Hilfe-Zelten von DLRG und DRK versorgt werden mussten. Zwei wurden „bewusstlos“ mit Rettungswagen in die Kinderklinik transportiert. Die anderen, darunter eine 17-Jährige mit sage und schreibe über 2,3 Promille, wurden schließlich von ihren Eltern an der Neckarwiese abgeholt.
Nachdem gegen 15:45 Uhr ein kurzer starker Regenschauer einsetzt hatte, suchte der größte Teil der Anwesenden Schutz unter der Theodor-Heuss-Brücke, viele wanderten bereits in die Altstadt ab. Rund 500 blieben noch bis gegen 18:00 Uhr und brachen schließlich dann doch bis auf Wenige die Zelte ab, als erneut ein Gewitter mit Starkregen einsetzte.
Am Stephanienufer in Mannheim hatten sich rund 500 Feierlaunige versammelt. Auch hier floss der Alkohol zum Teil in Strömen. Die Szenerie wurde vom kommunalen Ordnungsdienst schwerpunktmäßig betreut. Auch dort löste sich die Zusammenkunft kurz nach 18 Uhr wegen des starken Regens weitgehend auf. Besondere Vorkommnisse gab es hier nicht.


Fazit: Die Feier der Matura endet stets im Suff.